Krabbelstube

          Rappelkiste e.V.

 
 


  
  


Unser Pädagogisches Konzept


1.Vorstellung der Rappelkiste e.V.

 

Die Rappelkiste e.V. (Freier Träger) ist eine kleine familiäre Einrichtung zur Betreuung von Kindern im Alter von 6 Monaten bis zum Kindergartenalter mit 3 Jahren. Durch die überschaubare Einrichtungsgröße entsteht ein besonders enges Verhältnis zu den Kindern mit deren Familien. Das Team kann ganz individuell und gezielt auf die einzelnen Familien eingehen.

Die Rappelkiste e.V. hat sich aus einem ehemaligen Tagesmütterprojekt entwickelt, das seit 1992 besteht.  Im Jahr 2002 wurde der Betrieb der Krabbelstube in einen anerkannten gemeinnützigen Verein überführt. Dieser Initiative sind Überlegungen vorausgegangen, die neue Möglichkeiten für eine bessere und umfassendere Betreuung für Kleinkinder ermöglichen soll. Der „Wiedereinstieg“ in das Berufsleben soll ganz unkompliziert gestaltet werden.



2.Lage der Einrichtung


Die Einrichtung befindet sich in einem Einfamilienhaus in der Friedrich-Ebert-Siedlung in Rüsselsheim. Die Rappelkiste ist mit dem Auto gut zu erreichen. Es stehen genügend Parkmöglichkeiten vor dem Haus zur Verfügung, die besonders in der Bring- und Abholzeit frequentiert werden. Eine Anbindung an öffentliche Buslinien besteht, u.a. Haltestellen am GPR und Hallenbad

  



3.Ziele und Aufgaben

 

Die Ziele der Rappelkiste bestehen darin, die Kinder zu betreuen, zu fördern und zu pflegen. Eltern sind die Experten der Kinder, wir ergänzen und unterstützen die Erziehung des Kindes und fördern die Gesamtentwicklung durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote. Unsere Aufgabe ist es, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige, seelische und körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen und seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern.  Die Kunst des Erziehens ist es, den Kindern Anregungen und Zeit zum Entdecken geben und sie in ihrem Tatendrang zu unterstützen. Die Räume und Materialien laden zu eigenständigen Entdeckungstouren ein. Rituale im Tagesrhythmus und eine feste liebevolle Bindung geben den Kindern dabei die nötige Sicherheit. Grundlage für die Arbeit in der Einrichtung sind u.a. die pädagogischen Grundsätze des Situationsansatzes und des Hessische Bildungs-und Erziehungsplan, außerdem verfügt die Rappelkiste e.V. auf diesen Grundlagen über eine eigene Konzeption. Eine Aufgabe besteht auch darin, die Kinder nach ihren Neigungen z.B.auditiv, visuell und kinästhetisch zu fördern und die jeweiligen Stärken zu stärken.


4.Konzeption der Rappelkiste e.V.

 

Das Konzept der Rappelkiste umfasst im wesentlichen nachfolgende Punkte:

  1. Die Entwicklung des Kindes soll individuell gefördert werden durch altersgerechte- und entwicklungsgemäße Bücher, Spiele, Lieder und Bewegung.
  2. Im Sinne der Ko-Konstruktion entwickeln sich die Kinder selbst, wir unterstützen. Es geht darum, gemeinsam auf Augenhöhe den Bildungs- und Entwicklungsprozess der Kinder zu gestalten. Das bedeutet, kein völliger Rückzug seitens der Erwachsenen, sondern ein partnerschaftliches Eingehen auf Impulse, die die Kinder geben. Des Weiteren gilt es die Kinder in ihrer Konzentrationsphase nicht zu stören.
  3. Bei uns steht das Kind im Mittelpunkt. Jedes Kind möchte „gehört“ werden. Aktiv zuhören, dem Kind immer das Gefühl geben – du bist wichtig.
  4. Das Kind erlebt Gemeinsamkeit und Anerkennung durch die gemeinschaftliche Aufnahme der Mahlzeiten, beim Spielen und sonstigen Aktivitäten. Den Kindern wird Anerkennung durch Lob gegeben. Das Kind soll lernen Geduld und Rücksichtsnahme mit anderen Kindern zu üben.
  5. Wir legen Wert auf eine gesunde Entwicklung des Kindes durch gesunde Ernährung. Diese umfasst frische Zutaten, viel Obst und Gemüse und viel Wasser trinken. Wichtig ist auch, dass der natürliche Bewegungsdrang des Kindes unterstützt wird. Wir wollen für das Kind da sein und Halt bieten. Auch wollen wir eine feste und sichere Bezugsperson sein und geben ihnen Körperkontakt, Pflege, Geborgenheit und Schutz.
  6. Die Kinder müssen positive und negative Erfahrungen in unterschiedlichen Situationen sammeln. Kinder müssen lernen, sich mit Konflikten auseinander zu setzen.
  7. Eine Aufgabe unserer Betreuung besteht darin, die Kinder zu beobachten, um mögliche Auffälligkeiten - gerade bei den ganz Kleinen - zu erkennen und rechtzeitig Hilfestellung bei der Ergreifung möglicher Initiativen zu geben.

Eine Früherkennung liegt uns sehr am Herzen, um rechtzeitig reagieren zu können. Eine gründliche Beobachtung jedes einzelnen Kindes und deren Dokumentation sind unser Werkzeug. Es finden freie Beobachtungen statt, deren Dokumentation in Entwicklungsbüchern festgehalten werden. Hierfür dient die Entwicklungstabelle nach Kuno Beller, die in acht verschiedenen Bereiche wie z.B.: Sprache, Motorik, sozial-emotionale Entwicklung unterteilt wird.

  1. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns ein wichtiges Anliegen.

Eine partnerschaftliche Beziehung mit den Eltern auf Augenhöhe ist unser Ziel. Wir sind jederzeit Ansprechpartner für Eltern und Kinder. Es werden Fortbildungen, Vorträge, Elternabende und Elternschule angeboten. Wir wollen die Eltern stärken. Hierzu finden 1x jährlich ein Elternsprechtag statt, permanente Tür- und Angelgespräche sowie Elternabende in der Einrichtung. Um die Qualität der Einrichtung weiterzuentwickeln, finden regelmäßige Teamsitzungen, Supervisionen und auch extern Infoveranstaltungen und Fortbildungen des Teams wie u.a. im Forum für systemische Bildung und Beratung bei Christoph Stephan, Familientherapeut und Supervisor und bei der LAG statt.

Infotafeln im Eingangsbereich runden das Bild ab.

  1. Die Erzieherinnen erfüllen in Ihrer Tätigkeit eine Vorbildfunktion.

   10.   Je nach Bedarf bieten wir in der Zeit von 12.15 bis 14.00 Uhr eine Schlafzeit für die Kinder an.


          

5.Öffnungszeiten


Die Öffnungszeiten der Rappelkiste e.V. sind montags von 7.30 Uhr bis 14.45 Uhr und dienstags bis freitags von 07.30 Uhr bis 14.30 Uhr.


       

6.Betreuungsangebot

 

Die Rappelkiste bietet 12 Betreuungsplätze an. Diese Plätze können von

bis zu 16 Kindern durch Platzsharing besetzt werden. Eine Betreuung kann ab 3 Tagen, 4 Tagen bis hin zu 5 Tagen in der Woche erfolgen.

Die Betreuungszeiten werden vertraglich geregelt. Die Betreuungszeit erfolgt über das gesamte Jahr hinweg, mit Ausnahme von Brückentagen und den hessischen Weihnachtsferien und zwei Wochen in den Sommerferien. Hierbei richten wir uns in der Regel nach den städtischen Einrichtungen.




7. Betreuungsgebühren und Mitgliedsbeitrag


Für die Betreuung in der Kinderkrippe Rappelkiste e.V. werden monatliche Gebühren erhoben. Die Gebührenpflicht beginnt mit der Aufnahme des Kindes und endet nach Ausscheiden aus der Rappelkiste e.V..

Die Gebühren richten sich nach den Betreuungszeiten und sind im Aushang in der Einrichtung einzusehen. In diesen Gebühren sind anteilig 5,00 EUR monatlicher Mitgliedsbeitrag enthalten.




8. Aufnahme, und Eingewöhnung

 

Die Aufnahme eines Kindes erfolgt nach Anmeldung über WebKita, nach Platzkapazität und Verfügbarkeit. Die Einrichtung erteilt dann nach eingehender Prüfung eine schriftliche Bestätigung bzw. einen Betreuungsvertrag.

Vor der Aufnahme des Kindes werden die Eltern und das Kind zu einem Gespräch eingeladen. Es dient zum Kennenlernen des Kindes, der Familie und dem Informationsaustausch. Weiter dient es zur Festlegung des Betreuungszeitraumes, der Vorstellung des Konzeptes und des Eingewöhnungsverfahrens.

Die Eingewöhnung wird dem Kind angepasst und wir bereiten eine Trennung ganz sanft vor. Die Trennungszeit beginnt am Anfang mit 15 Minuten und wird dann individuell dem Bedürfnis des Kindes angepasst. Jedes Kind bekommt die Zeit, die es braucht. Nach 14 Tagen ist das Kind in der Regel eingewöhnt, in manchen Fällen kann es mehrere Wochen dauern. Das Kind steht hierbei immer im Mittelpunkt.

Der Übergang von der Familie in die Einrichtung ist ein einschneidendes Ereignis für das Kind und die Eltern. Ganz besonders für die Kleinsten stellt er eine hohe Anforderung dar. Das Kind muss sich in einer neuen Welt zurechtfinden. Damit das gelingen kann und das Kind sowie die Eltern diese neue Situation bewältigen können, müssen das Kind und die Eltern zunächst eine vertrauensvolle Beziehung zu den Erzieherinnen aufbauen können. Diese Beziehung bildet eine sichere Basis, von der aus das Kind sich all den neuen Anforderungen neugierig, lustvoll und sicher stellen kann. Symbolisch gesehen: Ist der Anker geworfen, fühlt man sich sicher.

Der Aufbau einer sicheren Bindung zu einer neuen Bezugsperson benötigt Zeit, Geduld, Unterstützung, hilfreiche Informationen und Zuverlässigkeit durch die Eltern. 

In einer Anlage zum Betreuungsvertrag befindet sich unser Leitfaden zur Eingewöhnung.

 Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert hat, beim Weggang der Eltern ggf. protestiert, sich aber trösten lässt und danach in guter Stimmung spielt.

 Übergang von der Krippe in den Kindergarten

 Aufgrund der Tandemarbeit von der Rappelkiste e.V. besteht ein enger Kontakt zu anderen Kindertagestätten und Schulen. Verlässt ein Kind bald unsere Einrichtung, erkunden wir nach Möglichkeit mit zwei bis drei Rappelkistenkindern den neuen Wirkungskreis. Dem Kind wird somit die Möglichkeit gegeben, einen weiteren Einblick in den Kindergarten zu bekommen. Danach wird die Eingewöhnung des werdenden Kindergartenkindes von Mama oder Papa übernommen.



9.Personal

 

Die Rappelkiste beschäftigt 2 Erzieherinnen, 1 Erziehungswissenschaftlerin, zur Zeit eine Aushilfe, eine Erzieherin in Ausbildung, sowie Praktikanten von verschiedenen Fachschulen.

 Für die tägliche pädagogische Betreuung der Kinder stehen Claudia Jurczyk und Britta Riebel, beide Erzieherinnen als Leitungsteam und Simone Jarosch als Erziehungswissenschaftlerin zur Verfügung .

Für die Kinder ist immer eine feste, ihnen bekannte Bezugsperson anwesend.

 Das Fachpersonal nimmt regelmäßig an Fortbildungen, Supervisionen, Erste-Hilfe-Kursen am Kind und Hygieneschulungen teil. Wir stehen den Eltern nach Terminabsprache immer zu Gesprächen zur Verfügung und bieten Elterngespräche / Elternberatung an.

  Claudia

  Britta    

  Simone

 Die beiden Erzieherinnen haben auch die Zusatzqualifikation für die

„Harmonische Kindermassage“ nach Bruno Walter und sind berechtigt, Kurse hierfür zu leiten.

 Wir bilden in den Berufen der Sozialassistenten/innen und der Erzieherinnenausbildung aus. Schülerpraktikanten/innen, Praktikanten/innen im Anerkennungsjahr sind in unserer Einrichtung herzlich Willkommen.

 Das Personal nimmt an Hospitationstagen in anderen Einrichtungen teil. Besuche wechselseitig in anderen Rüsselsheimer Krippen, Kindertagesstätten und in der angrenzenden Grundschule sind sehr interessante Erfahrungen.

Abrundend finden regelmäßige Treffen mit anderen U3 Trägern/Einrichtungen statt, um eine enge Vernetzung zu gewährleisten. Dies dient u.a. auch dem Wartelistenabgleich.

 Um den Kindern einmal wöchentlich einen qualifizierten Musikunterricht zu ermöglichen, arbeiten wir mit Nadias Musikschule zusammen. Nadia bietet ein umfangreiches Mitmachprogramm mit Singen, Hörschulung, Instrumentalspiel, Fingerspielen und Tanz an.

Musik ist sehr förderlich für die Gesamtentwicklung des Kindes.


 

10. Pflichten der Eltern


Um einen geregelten Tagesablauf in der Einrichtung zu ermöglichen, sollen die Kinder die Einrichtung regelmäßig besuchen und spätestens bis zum Beginn der jeweils vereinbarten Kernbetreuungszeit eingetroffen sein. Bei mehrtägiger Abwesenheit oder im Krankheitsfall, bitte die Einrichtung informieren.

Information heißt für uns Austausch und ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Denn Eltern sind die Experten ihrer Kinder und nur durch einen regelmäßigen Austausch können wir individuell bezogen auf das Kind eingehen.

 Absprachen und Zeitspannen sind einzuhalten und eine permanente Erreichbarkeit der Eltern oder abholberechtigter Personen ist zu gewährleisten.



11.Verpflegung

 

Wir bieten den Kindern ein gemeinsames Frühstück (wird von der Einrichtung gestellt) und ein frisch zubereitetes Mittagessen. Hier wird auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder eingegangen, u.a. aus Allergiegründen. Für die Kinder unter einem Jahr wird die Babykost täglich frisch zubereitet. Ein ortsansässiger Bauer beliefert uns einmal wöchentlich mit frischem Gemüse und Obst. Unser Frühstücksbrot wird in der Einrichtung selbst gebacken.


                                                                                 

 




12. Räumlichkeiten der Einrichtung

 

Das Raumprogramm umfasst einen geteilten Gruppenraum, indem zum einen die Mahlzeiten eingenommen werden und in dem das kreative Gestalten stattfindet.  Ebenfalls ist hier Platz für die Aufbewahrung von Spielsachen. In der anderen Raumhälfte befindet sich Platz zum freien Spiel und Bewegungsmöglichkeiten.

Im Flurbereich können die Kinder ebenfalls spielen. Dort befinden sich Garderobenständer und Bänkchen. In unserem Bad befindet sich der Wickelbereich mit Schubladen für die persönlichen Dinge, wie z.B. Schmusetier, Schmusetuch, Schnuller, Ersatzkleidung und Windeln.

Weiter gehört eine Küche zu den Räumlichkeiten. Im Kellergeschoß haben wir das Windellager, die Waschküche und Lager für unseren Wasserflaschenvorrat und Dekorationsartikel.

Ein großes Außengelände rundet das Bild ab. Im Außenbereich befindet sich ein großer Sandkasten, eine Rutschbahn, ein Klettergestell mit einer weiteren Rutsche, ein Spielhäuschen, eine Sitzgruppe, Holzstämme zum balancieren und viel Platz zum Bewegen.

                                            

13. Allgemeines

 

Die Aufnahme neuer Kinder erfolgt nach einer Warteliste bzw. nach den festgelegten Kriterien von dem Webkita Portal der Stadt Rüsselsheim. Auswahlkriterien sind: Kinder aus Rüsselsheim und nach Dringlichkeit.

 Wir legen viel Wert auf Elterngespräche und informieren die Eltern über viele wichtige Dinge des Tages. Elternabende finden je nach Bedarf statt, auch zu gewünschten Themen der Eltern mit einem Referenten  (Familientherapeut).

Viele verschiedene Aktivitäten gehören zu unserem Standard:

 -          Bewegungstag im Stadion

-          Plätzchen backen in der Einrichtung

-          Laternenfest

-          Lichterfest für die Eltern

-          Wöchentlicher Musikunterricht

-          Durch einen Familientherapeuten gestaltete Elternabende/ Elternschule

-          Elternabende in der Einrichtung

-          Teilnahme an Tandemtage, auch für interessierte Eltern

-          Entwicklungserhebung und Entwicklungsgespräche

Supervisionen für das Team


 


14. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Behörden, pädagogische Arbeit nach dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP)

 

Die Rappelkiste arbeitet sehr eng mit dem Jugendamt der Stadt Rüsselsheim, dem Sozialamt, verschiedene Beratungsstellen wie Wildwasser, Frühförderstelle, Kinderärzten und den anderen U3-Einrichtungen in Rüsselsheim zusammen. Der Verein Rappelkiste ist Mitglied der LAG und einer Fachberatung angeschlossen. Die Mitgliedschaft im Hessischen Dachverband der frei gemeinnützigen Kindertageseinrichtungen, der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Kinderarbeit Hessen e.V. ist nicht nur eine Form der Kooperation sondern dient über die Trägerfachberatung und die Fachberatung nach dem HBEP auch der Qualitätsentwicklung des Trägers Rappelkiste e.V. und der Einrichtung Rappelkiste. Außerdem bilden wir ein Tandem mit den angrenzenden Kindergärten und der Hasengrundschule zwecks Zusammenarbeit mit dem HEBP.

 Unsere pädagogische Arbeit beruht u.a. auf der Grundlage des Hessischen Bildungs-und Erziehungsplans für Kinder von 0-10 Jahren. Die Grundlagen und Prinzipien sind:

 -          Die Stärkung der Basiskompetenzen der Kinder (BEP S.41-44)

-          Kooperation und Beteiligung der Kinder, Eltern, unseren Tandempartner und anderen Bildungsorte (BEP S.106-113)

-          Laufende Reflexion und Evolution, Beobachtung und Dokumentation von Lern-und Entwicklungsprozessen (BEP S.115)

 Der Bildungs-und Erziehungsplan liegt frei zugänglich in der Rappelkiste aus und kann jederzeit eingesehen werden.



15. Schutzvereinbarung zum § 8a SGB VIII

 

Kinderschutz

Nach dem Sozialgesetzbuch VIII, § 8a sind Kindertageseinrichtungen verpflichtet für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen. Erzieherinnen müssen darauf achten, ob es bei einem Kind Anzeichen von Kindeswohlgefährdung gibt.

Das vorrangige Ziel aller helfenden Instanzen ist es, Gefährdungsanzeichen frühzeitig zu erkennen und zum Wohl des Kindes mit den Eltern gemeinsam eine einvernehmliche, die Gefährdung abwendende Lösung herbeizuführen. Hierbei ist für uns die Rolle als Kontakt- und Vertrauensperson sehr wichtig. Wir sprechen offen und wertschätzend die Bedürfnisse des Kindes an. Betroffenen Kindern und Familien vermitteln wir den Zugang zu Beratungsstellen. Wir stehen gerne als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung. Die Einrichtung ist verpflichtet in diesem Zusammenhang alles zu dokumentieren.

Ein Schutzkonzept liegt vor.

Zur Schutzvereinbarung nach § 8a hat das Team der Rappelkiste an einer Schulung für pädagogische Fachkräfte zur Anwendung  des § 8a am 19.09.2011 teilgenommen. 

 

16. Beschwerdemanagement

Jeder ist mal unzufrieden! Wenn Sie mit uns unzufrieden sind, freuen wir uns über konstruktive Kritik, denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Für Beschwerden, die respektvoll, wertschätzend und klar kommuniziert werden, sind alle unsere Mitarbeiterinnen offen und dankbar. Für jede angebrachte Beschwerde suchen wir Lösungen im Rahmen unserer Möglichkeiten sowie im Interesse und Wohl der Kinder.

Im Zuge einer stetigen Qualitätsentwicklung fließen Beschwerden auch in Reflexions- und Teamgespräche sowie in die Fortentwicklung unserer

pädagogischen Konzeption mit ein.

 Eltern und Erziehungsberechtigten können ihr Anliegen:

 -          Im persönlichen Kontakt direkt ansprechen

-          Einen Termin mit dem Team oder einzelnen Erzieherinnen vereinbaren

-          Schriftlich formulieren

 „Wenn Sie zufrieden sind, sagen Sie es Ihren Freunden/Bekannten. Wenn Sie unzufrieden sind, sagen Sie es bitte uns!“

 Unser Motto:

Die Kinder sollen sich in der Rappelkiste wohlfühlen und ihre Stärken sollen gestärkt werden.

 


Stand April 2017